01.01.2018 Höhlenverein Blaubeuren gewinnt den Umweltpreis 2017 des Alb-Donau-Kreises

Bei der Preisverleihung des Umweltpreises 2017 des Alb-Donau-Kreises durfte am 7.12.2017 der erste Vorsitzende des Höhlenvereins Blaubeuren, Markus Boldt, den ersten Preis entgegennehmen.
Mit seiner Jugendgruppe hat sich der Höhlenverein Blaubeuren zum Ziel gesetzt, Höhlen nicht nur zu erleben, sondern sie auch als Geotop und Biotop zu schützen und zu erforschen. "Damit leistet er einen wertvollen Beitrag zum Umwelt- und Naturschutz", wurde die Arbeit des HvB am Donnerstag während der Preisverleihung in Ulm beschrieben. Gewürdigt wurden die Dokumentation der Erkundungsarbeiten am Farrenwiesschacht bei Justingen, an der Vetterhöhle bei Blaubeuren und der Bärentalhöhle bei Hütten in den vergangenen Jahren.

Vorallem für die Jugendgruppe des HvB ist dies ein großer Erfolg und trägt sicher zur Motivation für zukünftige Aktionen bei.
Dieser seit 1990 zum dreizehnten mal vom Alb-Donau-Kreis vergebene Preis würdigt vorallem Aktivitäten im Natur- und Landschaftsschutzbereich.

Ein Bericht der SÜDWEST PRESSE erschien hier im Internet.

06.08.2018: JuHöFoLa 2018 - Erste Woche



Vor 34 Jahren fand das erste JuHöFoLa (Jugend-Höhlenforscher-Lager) auf der schwäbischen Alb statt. Da nur ein Lager wegen zuwenig Anmeldungen ausfiel, findet heuer das 16. JuHöFoLa statt.
Dieses Jahr sind 17 Teilnehmer aus 5 Ländern in Seißen (Blaubeuren) im und um das HöfoHaus des Höhlenvereins Blaubeuren zusammen gekommen, um in 2 Wochen die ganze Bandbreite der Höhlenforschung zu erlernen.

Sie wurden am Samstag, den 28.7. von den Vertretern der am Lager beteiligten Organisationen begrüßt, vor allem aber von Petra Boldt, die dieses Jahr wieder den Großteil der Organisation und die Lagerleitung übernahm.
   Die erste Woche ist gerade vergangen, das Wetter war fast zu schön, es gab nur wenige, abkühlende Regenschauer. Die meisten Kurse haben nun schon einmal stattgefunden, einige stehen noch aus.
Viel Erfolg für die zweite Woche wünschen wir allen Teilnehmern und Gruppenleitern.


12.08.2018: JuHöFoLa 2018



Das JuHöFoLa 2018 ist zu Ende. Zum 16. Mal waren Jugendliche und Heranwachsende aus allen europäischen Ländern eingeladen, am Ausbildungslager für junge Höhlenforscher teilzunehmen. Ausgebildet wurde von erfahrenen Höhlenforschern in Gruppen in den Disziplinen Geologie, Bio-Speläologie, Paläontologie, elektronische Anwendungen in Höhlen (Kommunikation, Peilen, CaveLink, etc.), Hydrologie und SRT (single rope technique, Einseiltechnik). Trotz der vielen Angebote blieb noch eine Menge Zeit für Spiel und Spaß an den Abenden, denn die Kurse endeten täglich um 17:00 Uhr. Dieses Mal beteiligten sich Teilnehmer und Gruppenleiter aus der Türkei, Frankreich, Belgien, England, Norwegen und natürlich Deutschland. In der Spitze war das Camp mit 35 Teilnehmern und Gruppenleitern besetzt.

Um eine solches Lager durchzuführen bedarf es Leute, die sich Zeit nehmen (können) und Erfahrung in den verschiedenen, angebotenen Disziplinen haben und zusätzlich in der Lage sind, ihr Wissen verständlich weiterzugeben.

Aber auch die Infrastruktur muss stimmen und da zuerst die Verpflegung. Dafür ist insbesondere Barbara Rüd und Elmar Daubenschütz aus Steigziegelhütte zu danken, die jeden Tag ein tolles und kalorienreiches Dinner geliefert haben. Unterstützt wurden sie von Gisela Krömer.

Zu danken ist aber auch folgenden Personen, die entweder die gesamte Zeit (16 Tage) oder für einen kürzeren Zeitraum ihr Wissen und Können weiter gegeben haben oder einfach für den Support da waren.

Als da wären:
Yvonne Bleher (HvB), Tobias Böttcher (HöRe), Markus Boldt (HvB), Thomas Boldt (HvB), Knut Brenndörfer (HvB), Dr. Christopher Cooper, Martina B. Cooper (HvB), Holger Döhmann (HvB), Jochen Duckeck (HHVL), Daniel Geil (HvB), Chris Kohl (Excentrique/Heidelberg), Marc Krömer (HvB), Hans Martin Luz (LHK), Gunter Pantel (LHK), Thomas Ratgeber (LHK), Otto Schwabe (HvB), Klaus Sontheimer (HvB), Felix Stark (HvB) und Dieter Weber (Uni Brüssel).

Vielen Herzlichen Dank – auch und insbesondere im Namen unserer Teilnehmer – an euch alle!! Es ist gar nicht mehr selbstverständlich, was wir zusammen wieder auf die Beine gestellt haben.

Besonders danken müssen wir – wie jedes Mal – Petra Boldt, die von der Planung über die Geldbeschaffung bis hin zum souveränen managen des Lagers immer alle Fäden in der Hand behalten hat. Teilnehmer und Gruppenleiter konnten jederzeit im Vorfeld und während des Lagers mit Fragen und Anregungen zu ihr kommen. Und ganz nebenbei hat sie auch noch jeden Tag ab 06:00 Uhr morgens das Frühstück für Alle bereitet.

Impressionen vom JuHöFoLa 2018:














07.-09.09.2018: Grabungsmarathon in der Bärentalhöhle bei Hütten – ein schöner Erfolg

Um kurz vor der Fledermaus – Winterruhezeit noch einmal ein ordentliches Stück bei den Grabungsarbeiten in der Bärentalhöhle voran zu kommen, veranstalteten wir einen Grabungsmarathon. Das heißt von Freitag 10:00 Uhr bis Sonntagmittag wurde in 6 Schichten mit wechselnden Höhlenforschern ununterbrochen Tag und Nacht gegraben.

Dabei wurde die Grabung von 13 Vereinsmitgliedern und 8 Gästen anderer Vereine durchgeführt.


   Wechsel der Tagschicht zur Nachtschicht

Die Grabung begann in der Oase, dem hintersten Teil der Bärentalhöhle, 442m tief im Berg. Dort hatten wir während des JuHöFoLas (Internationales Ausbildungslager für junge Höhlenforscher) bereits 4 m Neuland - ein ganz kleines Kämmerchen entdeckt. Dieses Kämmerchen wurde nun erweitert und es öffnete sich ein Loch im Boden, welches stark erweitert werden musste. Nun war der Zugang frei in eine recht große ca. 7 m tiefe Spalte, an deren Ende weitergegraben wurde. Insgesamt ist die Bärentalhöhle nun um 26m länger geworden und hat jetzt eine Gesamtlänge von 468m. Die Bärentalhöhle schenkt uns nichts, aber wir kommen der Großhöhle (per Definition ab 500m Länge) immer näher.


   Der Eingang zur neu entdeckten Kluft                     Rechts hinter Klaus befindet sich die neue Grabungsstelle

Wir wollen nicht unerwähnt lassen, dass alle „Kämpfer“ während des Marathons von Petra in gewohnt professioneller Weise mit warmen und kalten Speisen verköstigt wurden. Insbesondere stand sie auch für die Spät- und Nachtschicht am Herd im Höfohaus. Denn dort hatten wir – wo sonst – unser „Hauptquartier“ errichtet. Selbstverständlich war das Essen dann auch für die Mitglieder und Helfer, die dabei waren kostenfrei. Am Sonntagnachmittag gab es dann noch ein „Helferfest“, wo wir schon mal bei Gegrilltem und vielen Beilagen und Salaten alle Bilder vom Marathon und den neuen Plan angeschaut haben.

Wir freuen uns alle über diesen Erfolg. Bei unserem nächsten Monatstreff am Samstag 15.9.18 werden ab 19:00 Uhr Bilder und ein provisorischer Höhlenplan gezeigt.

Vielen Dank an alle Helfer, Vereinsmitglieder und Gäste, die diesen Erfolg möglich gemacht haben.


18. + 19.01. 2018: Der HvB bei der CMT-Touristikmesse und beim Neujahrsempfang des Ministerpräsidenten in Stuttgart

Während der CMT (Caravan, Motor und Touristik) in Stuttgart hatte auch der HvB Gelegenheit in Zusammenarbeit mit dem Touristikverband Schwäbische Alb die Arbeit der Höhlenforscher vorzustellen. Deshalb war Petra Boldt in ihrer Eigenschaft als Vorsitzende des LKH (Landesverband für Höhlen- und Karstforschung in BW) vor Ort. Unterstützt wurde sie vom Vorsitzenden des HvB. Zur Präsentation wurde neben dem Board des Geoparks ein kleiner Aktionstisch aufgestellt, wo sich die Besucher Broschüren und Flyer kostenlos mitnehmen konnten. Beide waren in (sauberen) Höhlenklamotten gekleidet und dadurch natürlich ein wenig auffällig. Das führte zu viel Interesse, welches in vielen Gesprächen mündete. Auch die Zusammenarbeit mit Iris Bohnacker, Vertreterin des Geoparks, hat viel Spaß gemacht.

Am darauffolgenden Abend waren wir als Vertreter der Schwäbischen Höhlenforschung zum Neujahrempfang des Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann eingeladen. Wir sind sicher, die Höhlenforscher auch hier dem Anlass entsprechend würdevoll vertreten zu haben.


  Petra und Markus Boldt auf der CMT


  ... und vertretend am Board des Geoparks

 


  Beim Neujahrsempfang (Petra Boldt,
  Barbara Rüd, Hans Martin Luz,
  Elmar Daubenschütz - vlnr)


  In der tollen Neujahrtorte, die in ihrer
  Kontur den geografischen Grenzen
  Baden-Württembergs nachempfunden
  war, „versteckte“ sich eine Schwarzwälder
  Kirschtorte –mmhh