Seiltraining für die Höhlen-AG am Höfohaus.
Unter der Leitung von Lothar Midden fand heute ein Seiltraining für Kinder und Jugendliche am Höfohaus statt. In gewohnter Qualität zeigte Lothar den acht Kindern, wie man am Seil sicher aufsteigt und abseilt. Zuvor gab es Knotenkunde, das Einstellen der Gurte und der Abseil- und Aufsteighilfen. Zum Glück hielt das Wetter und so konnten die Kinder zwischen 12 und 13 Jahren zeigen, was sie in der kurzen Zeit gelernt haben und gleich auch ausprobieren, wie lange sie brauchen, um 100 Meter Seil aufzusteigen.
Da gab es manche rekordverdächtige Geschwindigkeit zu bewundern.
Am Abend zeigten die Höhlen-AG Kinder im Rahmen der Vortragsreihe am Monatstreff was sie alles in 2010 bis heute gemacht und gelernt haben. Jedes der Kinder konnte sich eines oder mehrere Themen dazu aussuchen. In einer großartigen Präsentation in zum Teil fast schon professioneller Weise wurden im „Handover“-Verfahren dann die einzelnen Themen vorgetragen. Die Zuschauer erlebten eine erfrischend vorgetrageneund sehr informative Stunde mit vielen Bildern.
Am späteren Abend trafen sich die Kinder noch am Lagerfeuer, um „höhlenkundlichem Liedgut“, von Martina Boldt auf der Gitarre begleitet zu lauschen oder teilweise mit zu singen. Nach einer Nachtwanderung um das Höfohaus wurde der Rest der Nacht in Zelten um das Höfohaus verbracht.

Seiltraining Butrint und Arndt "hängen in den Seilen"

Zur Vorbereitung des Tages der Artenvielfalt vom Landesnaturschutzverband BW hat die Höhlen-AG sich das Banzenloch angeschaut, um zu schauen, inwieweit Besucher vor der Höhle über die in den heimischen Höhlen lebenden Tiere informiert werden können und ein Teil dieser Tiere ventuell auch in der Höhle zu finden wären. Außerdem wurden Höhlentiere und Fossilien fotografiert, um damit Erklärungstafeln herzustellen. Es gab eine reiche Ausbeute.

Am Eingang des Banzenlochs

Arndt und Lorenz (v.l.n.r.) unterhalb des Schachteinganges
Es brauchte eine ganze Menge Vorbereitungen, bis alles für die Teilnahme der Höhlen-AG am Kinderfest in Blaubeuren fertig war. Schon Wochen zuvor wurden Hunderte von "(Quarkteig)Fledermäuse in den einschlägigen Häusern verschiedener Höhlenforscher gefangen.....Ähh nein, in einer großartigen Aktion von den Jugendlichen per Ausstechen aus platt gewalzter Teigmasse hergestellt. Außerdem bemalten die Höhlen-AGler T-Shirts mit eindrücklichen Motiven aus der Welt der Höhlen und stellten einige große Plakate für den Stand her.
Während des Kinderfestes hatten die Kinder eine Menge Spass beim frittieren der Fledermäuse, dem Verkauf von Puzzeln, Fossilienanhängern und Büchern. Zur Animation der Besucher des Festes wurde "Kamerad Höfo" in der Nähe des Standes an einen Pfahl gebunden und zeitweise auch über den Festplatz getragen.

"Kamerad Höfo"

BM Jörg Seibold besucht den Stand der Höhlen-AG
Die Höhlen-AG wollte schon ein bißchen genauer hinschauen, wenn es um die Kleinhöhlen rund um Blaubeuren geht. Außerdem mußte eine Exkursion für den österlichen Tag der Offenen Tür vorbereitet werden. Also ging es hoch über Blaubeuren-Weiler zur Donauschotterhöhle, zur Konglomerathöhle und zum Wachtfelstor.

Butrint und Arndt (v.l.n.r.) am zweiten Eingang der Donauschotterhöhle

Das Wachtfelstor

Arndt im Eingang der Konglomeratklufthöhle
Welcher Ort in Blaubeuren ist dazu besser geeignet als „rund um den Blautopf“. Im Angesicht des tiefblauen Topfes haben 4 Kinder der Höhlen-AG unter Anleitung von Petra Boldt und Felix Stark begonnen, den Weg um den Blautopf ab der Hammerschmiede zu vermessen. Zunächst wird dabei die klassische Methode mit Hängekompass und Neigungsmesser vermittelt. Das bedingt das Spannen eines Polygonzuges aus Maurerschnur teilweise quer über den Weg. Viele Besucher sahen dem Treiben der Kinder zu und forderten sie mit Fragen. Begeistert berichteten sie von ihrem neuen Hobby, indem sie den Besuchern erklärten, was sie da eigentlich gerade machen. Die Höhlen-AG konnte nun auch auf die Realschule in Gerhausen ausgeweitet werden. Von dort kamen an diesem Tag zwei Schüler dazu. Übrigens haben die Faschingsferien gerade begonnen und trotzdem kamen die Schüler teilweise sogar im Kostüm.


v.l.n.r. Lorenz, Arndt, Butrint, Renè