03.02.2017 Eingangsicherung des Farrenwiesschachtes

Am Freitag, den 3.2.2017 trafen sich 7 Schülerinnen und Schüler der Höhlen AG des Joachim Hahns Gymnasiums mit 3 Betreuern, Petra und Markus Boldt sowie Felix Stark, um an der Eingangssicherung des Farrenwiesschacht weiter zu arbeiten. Dabei wurde der Raum hinter der Verschalung verfüllt.

Herr Winfried Hanold als Vertreter des Landesdenkmalamtes hat den Schacht und dessen Lage wegen einer eventuellen archäologischen Bedeutsamkeit untersucht und dokumentiert. Der Höhlenverein Blaubeuren möchte ab April 2017 eine Grabung im Schacht durchführen.

Der Farrenwiesschacht bekommt zur Sicherung ein 7 m langes Einstiegsrohr, welches mit Beton verfestigt wird.  An der Verschalung für das Rohr wurde gearbeitet.

Wer arbeitet, muss sich auch stärken.

15.12.2015 Farrenwiesschacht am 31.10., am 22.11. und am 12.12.2015

Nachdem der Farrenwiesschacht im Dezember 2014 eingebrochen war und wir sofort eine Dokumentation mit Vermessung durchgeführt hatten, gab es viele Termine, um die Schachtsicherung abzusprechen.

Am 31.10.15 wurde der Schachtmund manuell erweitert. Zuerst stellten wir ein Dreibein auf, um das Seil zum Ab-und Aufsteigen besser befestigen zu können und um Material über eine Umlenkrolle in den Schacht zu befördern. Im Schacht  auf dem ersten Absatz wurde ein Mäuerchen errichtet und Lehm, der bei der Erweiterung herabfiel mittels Dielen hinter das Mäuerchen gelenkt.

Am 22.11.15 wurde dann von Jens Hornung und Martina Boldt mit Unterstützung einiger Vereinsmitglieder und Gäste eine Georadar Aufzeichnung durchgeführt. Es soll damit abgeklärt werden, ob die Höhle unten in verschiedene Richtungen unter dem Lehm weiterführt.
Die Ergebnisse werden im neuen Jahr erwartet.

Am 12.12.15 wurde der unten beginnende Gang, aus dem ein starker Luftzug kommt, mit einer Holzkonstruktion verschlossen, damit jetzt ein Bagger den Eingang nochmals erweitern kann, ohne dass Lehm in den Höhlengang fällt.

Danach kann mit der Verrohrung des Schachtes begonnen werden.

18.05.2017 Grabungsarbeiten im Farrenwiesschacht können beginnen

Nachdem der Eingang zum Farrenwiesschacht nun gesichert ist, können die Grabungsarbeiten dort beginnen.

Um den einsturzgefährdeten Schacht zu sichern, haben wir 7 m Wickelfalzrohr in den Schacht eingebracht. Um das Rohr herum wurde eine ca. 20 cm dicke Betonwand gegossen. Die restlichen einsturzgefährdeten Hohlräume sind aufgefüllt.

Unter den Rohren ist der Zugang zur eigentlichen Höhle vorerst mit einem Brett verschlossen, damit kein weiteres Material beim Einbau des Rohres und der Betonarbeiten in die Höhle fällt.

Nachdem nun alle Genehmigungen für eine Grabung da sind, wird ab jetzt von den Jugendlichen des Höhlenvereins und der Höhlen AG des Joachim Hahn Gymnasiums nach einer Fortsetzung der Höhle gesucht.